Guests & Friends

Aiki Mira
Aiki Mira schreibt queere Zukünfte zwischen Code und Körper und gewann damit drei Jahre in Folge den Kurd Laßwitz Preis. Short Fiction erscheint auf Englisch, Französisch und Chinesisch, Essays zu Körper und Utopie bei Zeit Online und SWR Kultur. Aus dem Roman »Neongrau« entstand eine ARD-Hörspielserie, »Proxi« wird aktuell ins Amerikanische übersetzt, »Denial of Service« ist 2025 bei Fischer Tor erschienen, der erste Story-Band »Deshalb kann ich nicht fort« 2026 bei Carcosa. Das nächste Projekt verlässt die Erde.

Aidan Riebensahm
Aidan Riebensahm studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Kommunikation an der Universität Hildesheim.
Die Durchlässigkeit disziplinärer Grenzen und Vorgaben zeichnen Aidans künstlerisch forschende Arbeiten aus. Wiederkehrende Fragestellungen drehen sich um politische Macht und Verletzlichkeit, sowie die Reflexion des eigenen Blicks im Framework intersektional feministischer Diskurse.

Anca Tutescu
(Symmetry Break Studio)
Anca Tutescu is a Romanian digital creative with 5+ years experience in the games industry and a background in information technology, sound design and game programming. She is CEO, Producer and Biz Dev at Symmetry Break Studio, specializing in deeply story-driven experiences.
She studied Information Engineering (B.Sc.) and Time-Dependent Media – Sound/Vision (M.A.) at the Hamburg University for Applied Sciences. Her path into game development began in 2018 by collaborating with Jan Barow on what was to become Misgiven. In 2020-2021, she led a team of 5 on audiovisual game research project Endogeny VR funded by HamburgInnovation.
Her interest in worker-owned forms of organization in games has led her to help cooperative Deep Sky Games with public relations as well as to help organize an indie mutual aid collective in Hamburg since 2025.
Additionally, she has been creating online content to promote unique indie games and featured other developers on her livestreams since 2021.

Arpana Aischa Berndt
Arpana Aischa Berndt hat Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim studiert. Sie schreibt Prosa, Essays, Theaterstücke und Drehbücher, lehrt Kreatives Schreiben und leitet die Schreibwerkstatt Break Room. Sie hat die Literaturzeitschrift Bella triste herausgegeben und war Kolumnistin des Missy Magazines. Sie hat nach der Mitarbeit an dem Film Futur Drei den Katalog I SEE YOU – Gedanken zu Film FUTUR DREI herausgeben, einer kritischen Auseinandersetzung mit der filmischen Darstellung von queeren und migrantisierten Lebensentwürfen in Deutschland. Ihr Theaterstück Anders Lost feierte im Juli 2025 an der Volksbühne Berlin Premiere.
Sie arbeitet außerdem als Dramaturgin, Sensitivity Reader und Consultant für Film- und Fernsehproduktionen. Arpana wurde für ihren Spielfilm SIBS vom Kuratorium junger deutscher Film gefördert und entwickelt gerade ihre eigene Original Serie mit Studio Zentral.
Sie schreibt in den Genres Drama, Comedy und Horror sowie deren Überschneidungen.

Ayna Steigerwald
(i’m growing fur)
Ayna Steigerwald, geb. in Brüssel, lebt in Hamburg. Sie arbeitet als Autorin, Dramaturgin, Kuratorin und Veranstalterin in der Freien Szene und war u. a. Teil der Künstlerischen Leitung des ULF – Unabhängige Lesereihen Festival oder des Kunst- und Diskursfestivals fluctoplasma. 2019 erscheint ihr Lyrikdebüt tagslichtdosen (Materialien München), 2022 wird sie mit einem Hamburger Literaturpreis für Lyrik ausgezeichnet. Neben Lyrik liegt ihr Fokus auf Fragen solidarischer Räume und Veranstaltungen. Zusammen mit Jonis Hartmann gründet sie 2025 die Lesereihe für Lyrik und Übersetzung i’m growing fur. Aktuell im Auftrag des Unabhängige Lesereihen e.V. Teil des Kuratorischen Boards für das Projekt KONTEXT – Literatur veranstalten.
Web: https://www.aynasteigerwald.de
Social media: https://www.instagram.com/ayna_usw

Bianca Nawrath
Bianca erzählt Geschichten mit ihrem Kopf und ihrem Körper. Als Romanautorin, studierte Journalistin und Schauspielerin wechselt sie dabei gerne die Perspektive. Doch ein roter Faden bleibt: Ihre Geschichten beginnen mit den Figuren. Mit gerade mal 27 Jahren hat sie sowohl an nationalen als auch internationalen Projekten (z.B. Inventing Anna, Six Minutes To Midnight, Jerks) mitgewirkt und vier Bücher veröffentlicht. Als freie Journalistin schreibt sie im Wechsel für das SZ Magazin, die ZEIT, den Tagesspiegel und die TAZ. Die Deutsch-Polin, aufgewachsen in der Berliner Platte, schreibt pointiert und unkonventionell über das, was sie erlebt und sieht. Über Liebe und Rassismus, über Flucht und Migration, über Freundschaft und Sex, über Plattenbauten in Berlin und Dörfer in Nahost, über Damals und Morgen. Von ihrer gemütlichen Couch aus, mit Kaffeetasse im Anschlag, schubst sie ihre Figuren gerne in Konflikte und Peinlichkeiten hinein und guckt dabei zu, ob sie genügend Selbstironie, Humor und Wut besitzen, um sich aus den Situationen zu befreien, die am Ende ihre Geschichte sind. Dabei stets inspiriert von Filmen, die sie nur zu Ende guckt, wenn sie ein Happy End haben, Texten über Ostnostalgie und Selbstfindung, die perfekte Konsistenz von Vanillekipferln sowie Alman Memes. Willkommen im Darknet. Bianca steht dazu, einen sauberen Suchverlauf haben schließlich nur Kriminelle.

Brian Frank
Brian Frank, *1993, schreibt Literarisches, Suspense, Fantasy und queeren und trans Horror für Erwachsene und Jugendliche. Er studierte Kreatives Schreiben in Hildesheim und lebt in Hamburg. Sein Horror-Roman Spaßpark war für den Krefelder Preis für Fantastische Literatur 2025 nominiert. Derzeit arbeitet er im Rahmen eines SchreibZeit-Stipendiums an HIVEMIND, einem YA-Horror-Mystery-Thriller. Im August 2026 erscheint Please Come And Get Me, sein erster literarischer Roman, bei Eichborn.

Canê Çağlar (Moderation)
Canê Çağlar ist Bildungswissenschaftlerin M.A, Doktorandin im Bereich rassismuskritischer und intersektionaler (Bildungs-)Gerechtigkeit sowie politischer Bildnerin und Moderatorin mit dem Fokus auf Dekolonisierung, Empowerment und strukturelle Diskriminierungen.
In ihrer bisherigen Arbeit hat sie sich intensiv mit den Herausforderungen und Ungerechtigkeiten im Bereich der Bildung auseinandergesetzt. Besonders wichtig ist ihr dabei die kritische Auseinandersetzung mit kolonialen und rassistischen Strukturen und die Hervorhebung von Perspektiven die strukturell ausgeklammert werden. Zu ihren letzten Arbeiten gehören u.a. Vorträge u.a. für das Institut für Konfliktforschung (IKM) sowie die Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke (BWFGB) in Hamburg oder Artikel für u.a. die Zeitung ak – analyse & kritik. Ihre Masterarbeit wurde mit dem renommierten Augsburger Wissenschaftspreis ausgezeichnet.

Carlos Andrés Rico
Carlos Andrés Rico studierte Musikkomposition in Bogotá und Multimediale-Komposition in Hamburg. Seine Interesse an der Erforschung der Musik in ihrer Beziehung zur Gesellschaft spiegelt sich in einer Doktorarbeit zur künstlerischen Forschung wieder (Dr.Sc.Mus.). Seine Kompositionen werden oft für Musiktheater- und Tanzproduktionen verwendet.
Unter dem Künstlernamen „Rico Danta“ ist er als Produzent uns Performer tätig. Seine Kompositionen verbinden elektronische Klänge mit populärer Musik aus Lateinamerika und der Globaler Süden, seine Live-Sets spannen einen Bogen von Pop bis hin zu experimentellen Elektroklängen, immer mit einem tanzbaren Touch.
Zusammen mit der kurdischen Sängerin Hêja Netirk tritt er unter dem Namen „Loma Reqs“ auf. In diesem Jahr hat das Duo sein Debütalbum „Qemirî“ beim Hamburger Label Not Ok Records veröffentlicht.

Christian Handel
Christian Handel (er/ihm) wurde in der Schneewittchen-Stadt Lohr am Main geboren, die im sagenumwobenen Spessart liegt. Inzwischen lebt er allerdings in Berlin und ist selbst davon überrascht, wie sehr er sich als Landpflanze im Großstadtdschungel wohl fühlt. In seinen oft märchenhaft-fantastischen Büchern ist ihm als schwuler Autor queere Repräsentation extrem wichtig. Außerdem ist er einer der größten Buffy-Nerds überhaupt.
Mehr Infos gibt’s auf https://www.christianhandel.de

Clara Umbach
Clara Umbach studierte bildende Kunst in Berlin, Karlsruhe und Hamburg. Mittels wechselnder Medien (Text, Keramik, Performance) beschäftigt sie sich mit Fragen der Identität und queeren Lebensformen. Ihre häufig in kollektiven Prozessen entstandenen Arbeiten sind an Theatern und in Galerien zu sehen. Clara Umbach ist Co-Autorin des Kollektivromans Wir kommen (2024). Ihr Debütroman Pizza Orlando erschien 2026.

Daniela Dröscher
Daniela Dröscher, Jahrgang 1977, geboren in München, aufgewachsen in Rheinland-Pfalz, schreibt Prosa und Essays. Für ihr Schreiben wurde sie vielfach ausgezeichnet. Ihr Roman Lügen über meine Mutter stand 2022 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis und wurde in viele Sprachen übersetzt. Die Filmdadaption kommt 2026 in die Kinos. Zuletzt erschienen von ihr der Roman Junge Frau mit Katze und der Essay Sprechen.

Deniz Utlu
Deniz Utlu ist Autor von Romanen, Essays und Gedichten sowie literarischer Übersetzer. Er war Herausgeber des Kultur- und Gesellschaftsmagazins freitext, das er 2003 gründete. Er ist Autor der Romane Die Ungehaltenen. (2014), Gegen Morgen (2019) und Vaters Meer (2023).
Utlu kuratierte verschiedene Literaturreihen, darunter Prosa der Verhältnisse, und unterrichtete literarisches Schreiben. Seine Arbeit wurde vielfach ausgezeichnet, für seine Roman Vaters Meer erhielt er den Alfred Döblin Preis, den Bayerischen Buchpreis, den Literaturpreis der Literatour Nord sowie den Sonderpreis des Europäischen Literaturpreises.

Fabian Saul
Fabian Saul ist Autor, Komponist sowie Chefredakteur des Magazins Flaneur.
Zuletzt erschien sein Roman »Die Trauer der Tangente« (2024, Matthes & Seitz) sowie sein Hörspiel »Die Ästhetik des Widerstands – Variationen zu Peter Weiss« (2025, Deutschlandfunk). Er ist Komponist der Audioserien Schlechte Wörter und Stoff aus Luft. 2025 zeigte das Migros Museum für Gegenwartskunst in Zürich seine erste Einzelausstellung »This Is How the Light Remembers«. Für sein Werk wurde er u.a. mit der Alfred-Döblin-Medaille ausgezeichnet.

Fabienne Mahwane (Eröffnung & Moderation)
Fabienne Mahwane (Pronomen: keine/sie) ist Moderator*in, Mediator*in und Referent*in für Antirassismus und Antidiskriminierung. Als Schwarze, queere Jurist*in, mit einer Begeisterung für Fantasy- und Horrorgeschichten, beschäftigt Fabienne Mahwane sich vor allem mit Fragen zu transformativer Gerechtigkeit und alternativen Zukünften. Eine klar intersektionale und machtkritische Haltung sind die Grundlage von Fabienne Mahwanes Denken und Wirken.
Fabienne Mahwane schreibt auch. Bisher sind von Fabienne Mahwane vor allem Sachtexte erschienen, aber bestimmt kommt bald auch Fiktion. Fabienne Mahwane wohnt mit der Katze Thomas in Berlin.

Freya Petersen
Freya Petersen ist Autorin und Illustratorin. Am liebsten setzt sie komplexe Figuren in vielschichtigen Welten aus, kombiniert mit düsteren Themen und Humor. Freya studiert(e) literarisches Schreiben, Kulturjournalismus, Medien und Philosophie in Hildesheim, mit Queerness und Neurodivergenz in der Phantastik als Forschungsschwerpunkte.
Seit 2023 ist Freya im Team von Lost Hero Publishing, seit 2024 freie Autorin fürs Utopia Magazin. Ihr Dark Fantasy Debüt – Band 1 von Die Mutter der Masken – wurde 2025 mit dem SERAPH Literaturpreis ausgezeichnet.

Ivy Valerie Nuss
Ivy Valerie Nuss lebt als Autorin in Berlin. Ihre Familie ist nahe eines der größten und schönsten Atomkraftwerke Russlands aufgewachsen. 2022 erschien ihr erster Roman »Die Realität kommt«, 2025 folgte mit »R-O-N=O« ihr zweites Buch. www.ivynuss.de

James Sullivan
James A. Sullivan wurde 1974 in West Point (Highlands, New York) geboren und wuchs im Rheinland auf. Nach einem Studium der Anglistik, Germanistik und Allgemeine Sprachwissenschaft an der Universität zu Köln, widmete er sich dem Schreiben und veröffentlichte im Bereich Fantasy und Science Fiction u. a. die Romane »Die Elfen« (mit Bernhard Hennen), »Nuramon«, »Die Chroniken von Beskadur«, »Die Stadt der Symbionten« und »Schlangen und Stein – Das Erwachen der Medusa«.
Gemeinsam mit Judith C. Vogt und anderen prägte er den Begriff ›Progressive Phantastik‹ für eine Bewegung, die die Traditionen der Fantasy, der Science Fiction und des Horrors hinterfragt. Außerhalb der Phantastik schrieb er in Zusammenarbeit mit Patricia Eckermann den historischen Roman »Die mutige Rebellin«, der von Rosa Parks und dem Busboykott von Montgomery erzählt.

Jan Barow
(Symmetry Break Studio)
Jan Barow was born in Munich in 1993. He is a multidisciplinary designer currently based in Lüneburg, Germany and CEO and Creative Director of Symmetry Break Studio.
He has studied Communication Design (B.A.) at the Technical University Augsburg and the Games Masters program (M.A.) at the Hamburg University of Applied Sciences.
Since 2016 he has been working as a graphic designer in a wide range of fields, such as renewable energy (CC4E of the HAW Hamburg) and public health (public health department Augsburg).
Even beyond video games, he is interested in the intersections between gameplay and storytelling – the space where complex narratives grow along a framework of simple rules. He is especially fascinated by mythology and created a board game based on divination and Jungian archetypes.

Jonis Hartmann
(i’m growing fur)
Jonis Hartmann, *1982 in Köln, ist Autor, Übersetzer, Herausgeber, Literaturveranstalter. Er ko-initiierte die Lesereihen Hafenlesung und AHAB, war Mitgründer und Redakteur der Literaturzeitschrift tau. Auswahltexte sind ins Arabische, Belarusische, Englische, Kroatische, Niederländische übersetzt worden, u.a. in Denver Quarterly, deus ex machina, Chicago Review. Zuletzt veröffentlicht: Das Farnweh, Die grüne Reihe Bd. 17, SuKuLTuR 2026, sowie die Übersetzung Richard Wright. HAIKU, Matthes & Seitz Berlin, 2024. Seit 2025 tätig bei der Lesereihe i’m growing fur.
Web: https://www.jonishartmann.de
Social media: https://www.instagram.com/jonishartmann

Judith & Christian Vogt

Kelvin Kilonzo

Lamin Leroy Gibba
Lamin Leroy Gibba ist Schauspieler, Autor und Filmemacher. Er sammelte erste Theatererfahrungen in der Jugendgruppe des Deutschen Schauspielhauses Hamburg und studierte Schauspiel und Film an der New School Universität in New York. Es folgten Engagements an internationalen und deutschen Häusern, darunter das Classical Theatre of Harlem, Performance Space New York, Theater Oberhausen, Kampnagel Hamburg und Ballhaus Naunynstraße, sowie Arbeiten für Film und Fernsehen, darunter der Grimme-Preis-prämierte Film Nichts, was uns passiert. Zu seinen Kurzfilmen gehören Fever Source, Cloud Zero und Hundefreund. Letzterer gewann den ersten Preis beim Internationalen Kurzfilmfestival Berlin, wurde für die Lola nominiert und unter anderem beim Tribeca Film Festival und dem BFI Flare Film Festival in London gezeigt. 2023 erschien Lamin auf der europäischen Forbes 30 under 30 Liste. Seine ARD Fernsehserie Schwarze Früchte, in der er als Creator, Showrunner, Headautor und Hauptdarsteller fungierte und wofür er mit dem Blauen Panther Award ausgezeichnet wurde, feierte Weltpremiere beim Tribeca Film Festival und gewann 2025 den Deutschen Serienpreis der Televisonale. Sein Theatertext Doppeltreppe zum Wald gewann den Heidelberger Stückemarkt Publikumspreis, den SWR2 Hörspielpreis, sowie den 2. Else-Lasker-Schüler-Stückepreis. Am Maxim Gorki Theater inszenierte er May Ayims Gedichtband blues in schwarz weiss und Balance und Harmony von Lennart Kos an den Münchner Kammerspielen. Sein Theatertext Die Zwillinge, eine Auftragsarbeit des Maxim Gorki Theaters, wurde 2026 von Joana Tischkau inszeniert, worin Gibba auch als Schauspieler zu sehen war.

Lena Richter
Lena Richter (sie/ihr) ist Autorin, Lektorin und Übersetzerin mit Schwerpunkt auf progressive Phantastik. Außerdem gibt sie Workshops für Autor*innen und Lektor*innen. Sie ist eine der Herausgeberinnen des queerfeministischen Kurzgeschichtenmagazins Queer*Welten und spricht einmal im Monat zusammen mit Judith Vogt im Genderswapped Podcast über Phantastik, Feminismus, den Buchmarkt und mehr. Seit 2019 veröffentlicht Lena Kurzgeschichten und Sachtexte, 2023 erschien die Science-Fiction-Novelle Dies ist mein letztes Lied im Verlag ohneohren. 2025 wurde sie mit dem Chrysalis Award der European Science Fiction Society als Best Newcomer ausgezeichnet, 2026 mit dem Inklings-Preis in der audiovisuellen Kategorie. Sie lebt in Hamburg.
Website: lenarichter.com
Social Media: @catrinity auf Bluesky und Mastodon, @catrinity_ auf Instagram

Luca Mael Milsch
Luca Mael Milsch studierte Literaturwissenschaften und arbeitet heute, nach Station in der Geschäftsführung und Programmleitung des Literarischen Salons Hannover, als Autor*in und Übersetzer*in in Berlin. Neben literarischen Übersetzungen aus dem Englischen, zuletzt Kinderspiel von Claire Kilroy, und eigenen Lyrik- und Kurzprosaveröffentlichungen, erschien im März 2024 Milschs Romandebüt Sieben Sekunden Luft im Haymon Verlag. Milsch war Stipendiat*in u.a. des mare Künstlerhauses und des Künstlerdorfs Schöppingen. Luca Mael Milsch kuratiert und moderiert seit 2025 die Berliner Veranstaltungsreihe Vorgemerkt.

Luna Ali
Luna Ali, geboren 1993 in Syrien, studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis in Hildesheim, Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut und Anthropologie an der Universität Leipzig. Sie arbeitete als Autorin u. a. an Produktionen in Düsseldorf, Dortmund, Hannover sowie in Berlin. 2023 erhielt sie das Arbeitsstipendium für deutschsprachige Literatur der Berliner Senatsverwaltung. Sie lebt mit ihren fünf Mitbewohner*innen in Berlin. Derzeit arbeitet sie bei Sea-Watch.

Mable Preach
Mable Preach ist Regisseurin mit interdisziplinärem Ansatz, Choreografin, Autorin und Kuratorin. Ihre künstlerische Praxis verbindet Text, Musik, Bewegung und politische Bildung. Im Zentrum stehen Fragen zu Identität, Widerstand und Community – verhandelt aus einer intersektional-feministischen und dekolonialen Perspektive.
Zu ihren bisherigen Arbeiten zählen: Aphro Space Phunk – Welcome to the Future (2022, Kampnagel Hamburg), Inauguration Now (2022, Kampnagel Hamburg), K(no)w Black Heroes (2023, Schauspiel Hannover / 2025, Thalia Theater Hamburg), I AM. WE ARE (2023, Schauspiel Hannover), Imagine Freedom (2024, Elbphilharmonie Hamburg), Opera of Hope (2025, Kampnagel Hamburg, Wiederaufnahme Januar 2026) sowie UNFILTERED! (2025, Schauspielhaus Zürich). Für 2026 ist die Uraufführung von No Body am Thalia Theater Hamburg geplant.
Mable Preach schafft Räume, in denen künstlerischer Ausdruck und gesellschaftliche Auseinandersetzung ineinandergreifen. Ihre Arbeiten sind vielstimmig, empowernd und bewusst parteiisch für marginalisierte Perspektiven. Neben Bühnenproduktionen entwickelt sie auch Plattformen für kollektives Lernen, kulturelle Selbstermächtigung und interdisziplinären Austausch.

Markus Thielemann
Geboren 1992, aufgewachsen bei Nienburg/Weser in der niedersächsischen Provinz, lebt heute in Hannover. Er studierte Geographie und Philosophie in Osnabrück und Literarisches Schreiben in Hildesheim. Sein zweiter Roman „Von Norden rollt ein Donner“ erschien 2024 und stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises.

Mia Oberländer
Mia Oberländer (*1995 in Ulm) ist Comiczeichnerin und Illustratorin. Sie studierte Illustration an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften und absolvierte anschließend den Masterstudiengang Grafische Erzählung bei Prof. Anke Feuchtenberger.
Für ihr Graphic-Novel-Debüt Anna (Edition Moderne) erhielt sie 2021 den Comicbuchpreis der Berthold-Leibinger-Stiftung sowie einen Jugendliteraturpreis. Das Buch wurde in mehrere Sprachen übersetzt. Im Dezember 2025 erschien ihre zweite Graphic Novel Saloon (Edition Moderne).
Kürzere Arbeiten erschienen u. a. in der deutschen Ausgabe der Le Monde diplomatique, im ZEITmagazin und in der New York Times. Seit 2015 lebt sie in Hamburg und unterrichtet derzeit an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Seit 2019 ist sie für das Comicfestival Hamburg aktiv.

Miedya Mahmod
Miedya Mahmod arbeitet seit 2016 an der Schnittstelle von Papier- & Bühnenlyrik, Individuum & Kollektiv. Mahmod leitet Schreibwerkstätten, konzipiert & moderiert Gesprächs-/ Lesungsformate. They ist Teil des Künstler:innenkollektivs parallelgesellschaft, das monatlich in Berlin-Neukölln veranstaltet, und lebt im Ruhrgebiet. They versteht immer weniger, was gemeint ist, wenn nach their Schwerpunkten gefragt wird.
Aber zuletzt kommt they z.B. nicht hinweg über: Gesundheitssystem(e); Komplexitäten des Zusammenlebens intersektionaler Lebensrealitäten; rassistische, klassistische & patriarchale Kontinuitäten der BRD, mit besonderem Augenmerk auf Körper/Bilder; Sprachverlust/Mehrsprachigkeit; sowie marginalen Schreibweisen, ‚Gattungsbegriffe‘, Kommodifizierungsprozesse.

Miku Sophie Kühmel
Miku Sophie Kühmel wurde 1992 in Gotha geboren. Sie hat Literatur- und Medienwissenschaften studiert – kurz in New York und länger in Berlin, wo sie heute lebt und arbeitet. Sie ist freie Schriftstellerin und produziert verschiedene Podcast-Formate. Nach Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften erschien 2019 ihr Debütroman »Kintsugi«, für den sie mit dem Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung 2019 und dem »aspekte«-Literaturpreis 2019 ausgezeichnet wurde. Sie erhielt u.a. Stipendien des Alfred Döblin-Hauses der Akademie der Künste, des Künstlerhofes Schreyahn und der Stadt Gotha. 2022 erschien ihr zweiter Roman »Triskele«, mit dem Miku Sophie Kühmel für den Clemens-Brentano-Preis 2023 nominiert war.

Mine Pleasure Bouvar (Moderation)
Mine Pleasure Bouvar ist wandernde Agitatorin* und prekär freischaffende politische Bildner*in mit Fokus auf politisch organisierte Transfeindlichkeit, Faschismusstudien und marxistischen Transfeminismus. Sie* schreibt, workshopt, denkt und konspiriert gegen die vergeschlechtlichte Ausbeutung und die Kommodifizierung von Identitäten, für die transsexuelle Befreiung und den queeren Kommunismus.

Mithu Sanyal

Monique Smith-McDowell

Nora Bendzko
Die 1994 geborene Münchnerin wuchs in einer teils deutschen, teils marokkanischen Familie auf. Einmal begonnen, hat das Schreiben phantastischer Texte sie nicht mehr losgelassen.
Der Wunsch, Literatur zu einem festen Bestandteil ihres Lebens zu machen, brachte sie nach Wien, wo sie die Deutsche Philologie studiert hat. Nun arbeitet sie als freiberufliche Lektorin unter dem Firmennamen „finsterbunt“. Gelegentlich findet man sie auch schreiend auf Bühnen für Metal-Bands wie unfaehig.
Erstmals bekannt als Autorin wurde sie mit ihren Galgenmärchen im Selfpublishing, die Märchen der Brüder Grimm vor der Kulisse des 30-jährigen Krieges neu erzählen. 2021 erfolgte ihr Verlagsdebüt „Die Götter müssen sterben“ bei Droemer Knaur: eine radikale Bearbeitung von Amazonenstoffen. Ein Nachfolger, „Die Helden sind tot“, ist derzeit in Arbeit.
Ihre Dark-Fantasy-Mixes aus – mal mehr, mal weniger – Apokalyptik und kritischem Optimismus wurden mehrfach preisnominiert.

Olschi
Geboren 1989 in Russland, hatte Olschi ihre erste Begegnung mit Manga erst, als sie 2001 nach Deutschland zog. Doch es war Liebe auf den ersten Blick und seitdem hat sie fast unaufhörlich an eigenen Geschichten gezeichnet.
2010 belegte sie den 1. Platz des „Manga Talente“-Wettbewerbs der Leipziger Buchmesse. Nach einem Auslandsjahr und einem Japanologie-Studium hat sie sich entschieden, das Manga-Zeichnen zum Beruf zu machen.
Seitdem hat sie einige Kurzgeschichten in Anthologien sowie Mangabücher im Eigenverlag veröffentlicht. „Baddog und Goodboy“ war ihre erste Verlagsveröffentlichung. Kurz darauf folgte „Olschis Zeichenkurs: Superhunde!“, ein Zeichenbuch, welches das Gestalten von eigenen Hunde-Superhelden vermittelt. „Kaffee und Tod“ ist ihre neuste Veröffentlichung und ist eine Kurzgeschichte über Motivationen, die uns am Leben halten.

Ralph Tharayil
Ralph Tharayil, geboren in der Schweiz als Sohn südindischer Eltern arbeitet interdisziplinär mit Text. 2023 erschien sein literarisches Debüt Nimm die Alpen weg, das 2027 bei Seagull Books auf Englisch erscheint. Zuletzt war sein Stück Mogli, oder this way is not the way to the waterfall an den Bühnen Bern zu sehen. Zurzeit arbeitet er gemeinsam mit der Regisseurin Miriam Ibrahim an einem Abend über Trauer für die Spielzeiteröffnung 26/27 am Theater Bremen. Gemeinsam mit Ivna Žic und Henri Michel Yéré hat er die Gesprächsreihe Second Thoughts am Literaturhaus Basel initiiert. Ralph ist Teil des post-deutschen Künstler*innenkollektivs parallelgesellschaft, er lebt in Berlin.

Raquel Kishori Dukpa
(Jünglinge)
Raquel Kishori Dukpa ist Drehbuchautorin, Creative Producerin und Casting Director. Sie studierte an der Universität Hildesheim mit den Schwerpunkten Film, queerfeministische Theorie und Popkultur. Seit 2016 ist sie Teil der Produktionsfirma JÜNGLINGE und arbeitete u. a. als Casting Director, Producerin und in der Recherche am Debütfilm Futur Drei (No Hard Feelings). Im Kollektiv mit Faraz Shariat und Paulina Lorenz entwickelt und produziert sie Kino- und Serienprojekte. 2020 war sie Autorin und Casting Director der 6. Staffel von DRUCK (ZDF/funk) und wurde dafür 2021 mit dem Deutschen Schauspielpreis ausgezeichnet. Zu ihren Arbeiten zählen KRANK (Apple TV), EUPHORIE (RTL+) sowie ZEIT VERBRECHEN, für die sie die Episode Love by Proxy schrieb (Berlinale Panorama 2024). Zuletzt war sie Creative Producerin der ARD-Serie Schwarze Früchte und des Films STAATSSCHUTZ (Berlinale Panorama 2026).

Sarah* Claire Wray
Sarah* Claire Wray hat Regie an der Ernst Busch in Berlin studiert. They hat Drehbücher geschrieben, u.A. für die Serien Schwarze Früchte und Fett und Fett und Lyrik veröffentlicht im WETTER Magazin, im GYM Magazin und in deren ersten Lyrikband sieben utopische dinge, der bei dem Kölner Verlag Parasitenpresse erschienen ist. Zuletzt hat they Regie am Schauspielhaus Zürich geführt bei der Uraufführung des Stücks STÜTZLIWÖSCH SUPERTRANS TRE, dass Kay Matter geschrieben hat. Zurzeit schreibt Sarah* im Auftrag des WDR an einem Krimi Hörspiel, bei dem they ebenfalls Regie führen wird. Sarahs* thematischer Fokus liegt auf der Intersektion zwischen Gender, Race und Klasse.

Tanasgol Sabbagh
Tanasgol Sabbagh präsentiert ihre literarischen Arbeiten in Performances, Audiostücken, Videoinstallationen und musikalischen Kollaborationen. Sie ist Mitbegründerin des Künstler*innenkollektivs parallelgesellschaft, sowie der gleichnamigen Veranstaltungsreihe, die politische Kunst abseits der deutschen Leitkultur verhandelt. 2026 leitet parallelgesellschaft das künstlerische Programm der Galerie Nord in Berlin-Moabit. Gemeinsam mit der Lyrikerin Josefine Berkholz ist sie Gründerin des auditiven Literaturmagazins Stoff aus Luft, ein Format das gesprochene und klangbasierte Literatur in den Vordergrund stellt. Tanasgol lebt in Berlin.

Thea Hong
Thea Hong ist studierte Musikpädagogin und führte musikwissenschaftliche Forschungen an der Seoul National University und Academy of Korean Studies in Seoul durch. Heute lebt sie mit ihrem Hund in Hamburg, wo sie im Bereich Learning & Development arbeitet. Ihre Leidenschaft für K-Dramen, koreanische Mythologie und Geschichte spiegelt sich in ihren Werken wider.
Instagram: @novemberbeetle
Website: www.theahong.de
